Team Tempo-Sport - exersciences
71 Team Rider mit einem gemeinsamen Ziel: Speed and Emotions

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Nachlese zu Hawaii


Die ersten Erlebnisberichte von Hawaii 2009 kommen in unserer Redaktionsstube an. Hier der Bericht von Pablo (unplugged):

Jetzt ist auch der Hawaii Wettkampf absolviert. Es war für mich ein sehr schwieriges Rennen. Ich hatte mit extremen Schmerzen zu kämpfen und wollte mindestens drei mal aufgeben. Ich bin stolz darüber, dass ich mich überwinden konnte und nach einem sehr langen Tag die Ziellinie erreicht habe. Hier mein Resümee:

Schwimmen: Lief nach ein paar anfängliche Prügeleien nach Plan.

Bike: Nach 3 Minuten habe ich einen Stein erwischt und alle meine Flaschen verloren. Nach 3 Minuten konnte ich wieder losfahren. Zuerst dachte ich, dass ich viel Zeit verloren hatte. Wenn ich nur gewusst hätte was noch kommt. Die erste 2 Stunden liefen sehr mittelmässig. Ich konnte trotz Puls 140 einfach nicht Druck auf die Pedalen kriegen und hoffte, dass sich die Muskeln lösen würden. Leider ist genau das Gegensätzliche passiert. Nach 2.30 habe ich ein starkes Stechen in meinen unteren Rücken gespürt und der Schmerz wurde schnell unerträglich. Es ging so weit, dass ich 2 Mal vom Bike absteigen musste um mehrere Minuten zu dehnen. Zusätzlich fingen meine Oberschenkeln an so fest zu schmerzen, dass ich beim besten Willen nur „ausrollen“ konnte. Bei der zweite Hälfte der Radstrecke fuhr ich mit einem Durchschnittspuls von 115 anstatt der geplanten 145 da die Schmerzen nicht mehr zugelassen haben. Ich wurde sogar von dünnbeinigen Frauen überholt. Sehr deprimierend. Mein Ziel war nur noch in die T2 zu kommen und dann aufzuhören.

Als ich aber in die Wechselzone kam, fand ich es dann trotzdem doof einfach aufzuhören und entschloss mich kurzfristig einen Laufversuch zu machen und zu finishen falls die Schmerzen nicht zu extrem wären. Da die muskuläre Belastung beim Laufen anders ist, konnte ich die ersten 30min noch relativ gut laufen. Ab diesem Zeitpunkt ging dann das Tempo Minute für Minute nach unten. Es war mir aber egal da ich wusste, dass ich irgendwann das Ziel erreichen würde. Ich überquerte schliesslich nach langen 10.23 die Ziellinie in Kona!

Samstag, 10. Oktober 2009

Cervélo immer beliebter


Soeben erschienen: Bike Count Hawaii 2009. Die Velos stehen zurzeit noch in der Wechselzone des Ironman Hawaii in Kona und warten auf ihre Besitzer, welche am Samstagmorgen Lokalzeit aus dem Wasser steigen werden. Doch wir wissen schon jetzt, welche und vor allem wieviele verschiedene Marken dort bereitstehen. Hier die aktuellen Zahlen des Bike Count Hawaii 2009, die wieder und noch mehr als je zuvor deutliche Sieger zeigen: Cervélo, Zipp und Giro. Genau die Marken, auf welche unser Team vertraut.

Velos:

1. Cervélo 462 (Vorjahr: 415)
2. Scott 109 (103)
3. Specialized 93 (66)
4. Felt 92 (89)
5. Trek 90 (103)
6. Kuota 85 (117)
7. Cannondale 68 (68)
8. Orbea 56 (68)
9. Kestrel 54 (35)
10.Quintana Roo 52 (79)

Laufräder:

1. Zipp 1936 (1766)
2. Hed 229 (258)
3. Mavic 165 (158)
4. Xentis 134 (197)

Helme:

1. Giro 288 (330)
2. Louis G. 272 (217)
3. Rudy Project 102 (114)

Freitag, 9. Oktober 2009

Still und heimlich zu Spitzenleistung


Da blicken wir alle nach Hawaii und fiebern mit unseren Teamathleten dem Ironman auf Big Island entgegen und gleichzeitig finisht unser Team Rider Lu Decurtins quasi still und heimlich die Premiere des Ironman in Barcelona (Challenge Serie) als ERSTER seiner Age Group und 41. overall. Dies in sensationellen 9 Std. 22, eine Zeit, die sich mehr als sehen lassen kann! Das ist doch ein toller Motivationsschub für alle! Herzliche Gratulation nachträglich (wie seien entschuldigt: Offizielle Ergebnisse der Challenge Barcelona sind nur sehr sehr schwer zu finden, ist halt nicht Datasport ;-))

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Aloha Hawaii


Von unserer sechsköpfigen Delegation in Hawaii berichtet Reto Brändli über die aktuelle Lage folgendes:

„Simone geht es soweit gut, die Schmerzen vom Velounfall sind zwar nach wie vor gross, aber starten will sie sowieso. Natürlich hat sie ihr Ziel etwas angepasst, finishen steht im Vordergrund. Bei mir soweit alles io, habe aber mit der grossen Hitze (vor allem beim Laufen) zu kämpfen.

Gerd und Pablo sind soweit auch fit, auch Monika haben wir im Training angetroffen und sie scheint ebenfalls bereit zu sein.
Lustige Episode; Chrissie Wellington meinte zu Simone heute im Schwimmtraining „Wow, ich würde auch gerne so schnell wie du schwimmen….“. Antwort von Simone: „Tja, leider ist es ein Triathlon und das Schwimmen im Verhältnis doch recht unwichtig“…J. Die Frau ist echt cool, hat überhaupt keine Starallüren."


Aloha

Hier noch die Startnummern unserer Team Rider in Hawaii (die könnt ihr bei www.ironman.com während dem Rennen beim "Athlete Tracker" eingeben und erhält dann die jeweiligen aktuellen Zwischenzeiten):

Monika Lehmann: 149
Simone Benz: 1767
Reto Brändli: 1373
Patrick Toth: 763
Pablo Erat: 1214
Gerd Scheller: 758

P.S.: Von Ronnie (vgl. Bild oben bei seinem 4. Rang vom Vorjahr) haben wir gehört, dass sein Fitness-Stand nach dem Tief im Sommer dramatisch angestiegen ist und Chris McCormick im gemeinsamen Training in L.A. manchmal nur noch mit Mühe mithalten konnte ;-))

Montag, 5. Oktober 2009

Hawaii: Hot, hot, hot


Schon bald ist es soweit: Der Ironman Hawaii steht unmittelbar bevor. 6 Teammitglieder sind mit von der Partie: Monika Lehmann bei den Profis, Simone Benz, Patrick Toth, Reto Brändli, Gerd Scheller und Pablo Erat in den verschiedenen Age Groups. Alle werden am Samstag 7 Uhr Ortszeit (die Pros um 6.50 Uhr) das Abenteuer in Angriff nehmen. Drücken wir unseren Team Ridern die Daumen!!!!

Das Rennen kann live verfolgt werden auf http://www.ironman.com/. Weitere Informationen findet ihr hier: http://www.tempo-sport.ch/infos/news/news0/article/4/showdown-bei.html

Mittwoch, 23. September 2009

Hohe Schule




Habt ihr gewusst, dass unser Team Rider Alexander Mattmann jeden Dienstagabend auf der offenen Rennbahn in Oerlikon für ein Spektakel der besonderen Klasse sorgt? Ich auch nicht. Bis ich gestern zum Saisonabschlussrennen in Oerlikon die Steherrennen angeschaut habe: Durchschnittsgeschwindigkeit rund 70km/h. Hunderte von Zuschauern. International hohes Niveau. Und mittendrin das Trikot von Tempo-Sport olivierbernhard. Mitten in den unentwegten, halsbrecherischen und unglaublich stark fahrenden Zweiergespannen. Moderne Helden, die hohe Schule des Velosports! Das Publikum ist übrigens sehr fachkundig, der Mattmann bei den alten Fans kein Unbekannter! Und schnell war er auch noch, unser Alex: 3. Rang im zweiten Lauf, stets auf Tuchfühlung zur Spitze. Leider müsst ihr nun aber bis im Mai warten, bis es zum nächsten Spektakel in Oerlikon kommt.
Euer Marcel

Dienstag, 22. September 2009

San Diego

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Besser gesagt: Sie ist zu Ende.

Für mich persönlich war die Saison 2009 mehrheitlich erfolgreich. Einen der besten Tage hatte ich am 12. Juli, dem Tag des Ironman Switzerland. Doch lassen wir die Vergangenheit ruhen. Die individuellen Eindrücke der zahlreichen Events können nur in einem selbst weiter bestehen.

Die Gegenwart bringt mir einen gut dreimonatigen Aufenthalt in San Diego, USA. Hier helfe ich Normann Stadler etwas auf die Sprünge, damit er in Hawaii wieder in den Top3 landen kann :-)

Nein, "leider" ist der Hauptgrund meiner Zeit in San Diego nicht sportlicher Natur, sondern mehr sprachlicher. Natürlich habe ich aber auch mein Rad dabei und eine erste lockere Fahrt nach Del Mar und Solana Beach konnte ich bereits geniessen! Somit ist das Team Tempo-Sport olivierbernhard auch in San Diego vertreten.

Grüsse in die Schweiz und allen Hawaii-Starter noch möglichst viele sonnige Stunden auf dem Rad und natürlich good luck!!!

Sandro

Sonntag, 20. September 2009

Jetzt muss ein Zeitfahranzug her


Fazit nach dem Paarzeitfahren von Bad Zurzach vom Samstag: Wenn nach 40km nur 3 Sekunden aufs Podest eines Zeitfahrens fehlen, kann man entweder mehr trainieren, die Sitzposition verbessern oder das Material noch mehr optimieren. Da mich eine Sitzposition wie bei Obree (Bild) nicht so bequem dünkt, das mit dem Training auch nicht mein Ding ist, bleibt noch letzteres. Bei einem Cervélo P3 mit Zipp 808/Disk nicht einfach, aber machbar. Die Lösung: ein Team Tempo-Sport olivierbernhard Zeitfahranzug. Falls sich noch mehr Interessenten finden, machen wir das für nächste Saison. Wer wäre interessiert? Bitte melden bei Marcel!
Es grüssen Marcel und Marianne

Dienstag, 15. September 2009

Regeneration einmal anders !


Wo erholt man sich am besten von einer hartnäckigen Muskelverletzung. Diese Frage habe ich mir auch gestellt und da ich ja eigentlich in Kanada am 70.3 IRONMAN starten wollte und dementsprechend meine Ferientage bereits gebucht hatte musste ich mich spontan anders orientieren. Und nun bin ich hier auf Bermuda "gestrandet". Hier lässt es sich doch schon ein wenig besser leiden, obwohl gerade ein kleiner Tropensturm vorbeifegt. Liebe Grüsse ans ganze Tempo Sport Team / Rider und viel Glück und Erfolg bei den noch 2 ausstehenenden Grossereignissen Hawaii und Clearwater. Georges

Dienstag, 8. September 2009

Quallen und Qualen


Monaco, Inbegriff des schönen Party-Lebens, des süssen Nichtstuns auf der mondänen Yacht, des Verwaltens von Milliardenvermögen. Dieses Monaco verwandelte sich am letzten Wochenende in das Triathlonmekka Europas. Neuer Teilnehmerrekord und eine starke Besetzung sorgten am Ironman 70.3 für spannende Rennen. Die sehr selektive Velostrecke und der Lauf auf der Formel-1-Strecke (mit Steigung…) waren Garant für einen harten Wettkampf. Dass bereits ein riesiges Gedränge am Start und vor allem ein riesiger Quallenschwarm das Schwimmen zum Spiessrutenlauf werden liess, kam erschwerend hinzu. Doch unsere kleine aber feine Tempo-Sport-Delegation liess sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Reto Brändli stürmte regelrecht nach vorne und liess weder auf dem Velo (eine der besten Amateur-Splits) sowie vor allem auf dem Lauf (sensationelle 1.22 für den Halbmarathon) nichts anbrennen und sicherte sich dadurch die Quali für Hawaii 09! Auch Marianne zeigte nochmals ihre beneidenswerte Form und sicherte sich den 2. Rang ihrer Age Group. Wenn sie in der Wechselzone nicht noch mehrere Minuten mit Toilettensuche verbracht hätte, wäre wohl auch der Sieg dringewesen. Und der Marcel, der alte Kämpfer? Tja, nach sehr gutem Schwimmen und sehr gutem Velo wurde der Lauf zum Höllenlauf. Just als ich nach 3 km den Rhythmus fand und innerlich jubelte ob dem endlich mal guten Laufgefühl, meldete sich meine Verletzung in der Wade zurück. Wie Messerstiche fühlte sich jeder Schritt an, Aufgeben wurde zum allgegenwärtigen Begleiter. Doch irgendwie hielt ich humpelnd eine einigermassen anständige Pace und schleppte mich stöhnend (Tennisspieler lassen grüssen) über die eigentlich sehr schöne Laufstrecke. Uhhhh, kommt jetzt die Nach-Saison-Pause gelegen!
Euer Marcel