Team Tempo-Sport - exersciences
71 Team Rider mit einem gemeinsamen Ziel: Speed and Emotions

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Merry TRI-stmas



Allen Tempo Sport Athleten, unsern Sponsoren und last but not least dem gesamten Staff frohe Weihnachten und ein tolles 2010!


Dani



Picture: copyright Tri CLub Glasgow

Freitag, 27. November 2009

Saisonabschluss in luftiger Höhe




Nun ist die Saison 2009 auch ganz offiziell abgeschlossen. Eine Saison mit vielen Höhepunkten. Und deshalb haben wir von der Teamleitung auch eine entsprechende Location ausgesucht: Schanzenanlage Einsiedeln. Nach einer spannenden Führung durch die Anlage genossen wir den Abend in luftiger Höhe ganz oben auf der grossen Schanze. Unglaublich, was die Springer da leisten. Schon runterschauen braucht Überwindung. Wir haben uns dann mit Fondue und Weisswein begnügt. Ein gemütlicher Abschluss einer tollen Saison.

Donnerstag, 19. November 2009

WM Ironman 70.3 in Clearwater

Liebe Leser

Das waren 10 geniale Tage in Clearwater Beach ( Florida ) mit einem tollen Saison - Höhepunkt an der Ironman 70.3 WM.
Hier konnte ich nochmals mein Talent und meine Fortschritte ( Schwimmen mit Micky ) der letzten Monate auf Weltklasse Niveau zeigen.
Die Vorbereitungstage waren nicht bilderbuchmässig, da wir noch Ausläufer des Hurrikans in Clearwater Beach spürten, es war regnerisch mit starkem Wind, doch wir konnten unsere letzten Formtests standardgemäss durchziehen oder legten auch mal einen Shopping - Tag ein.
Ich war total zuversichtlich was den Race Day betraf, denn meine Form stimmte und das Velo war auch mit 1 Tag und mein Pers. Gepäck sogar mit 2 Tagen Verspätung angekommen.

Nun zum Big Day oder Race Day genannt:



Leider konnten wir nicht im Meer schwimmen, weil die Strömung und die Wellen am Vortag noch zu stark waren, wurde das Schwimmen von den Verantwortlichen in die Harbour Bucht verlegt.
Dadurch sind die ersten 10 Schimm-Minuten nicht optimal gelaufen, da wir einen sog. kalten Schwimmstart hatten und ich nicht einschwimmen konnte, auch mit der Brille und dem Salzwasser hatte ich anfänglich noch meine Probleme.
Nach den ersten Bojen fand ich dann immer besser zu meinem Rythmus und fühlte mich sehr wohl und konnte in der 2. Schwimmhälfte noch zulegen.

Danach kam ja meine Parade-Disziplin, das Velofahren, wobei ich gleich vom ersten Meter an sehr gute Beine und viel Zug auf den Pedalen entwickeln konnte.
Jedenfalls die ersten 75 km, wo ich alleine fuhr, danach kam ein kleineres Feld von ca. 20 Athleten und wir fuhren in der Gruppe bis zur Wechselzone.
Danach kam das Laufen, welches für meine Verhälnisse auch ziemlich locker ging, es war inzwischen ca. 28 Grad warm, aber die Bedingungen waren optimal und Wasser gab es auch genug auf der Laufstrecke.
Ich konnte den Halbmarathon in sehr regelmässigem Tempo und ohne Schwäche zu Ende laufen und sogar noch einen längeren Endfinish ansetzen, was dann mit einer Zeit von 4 Std. 15 min. 50 Sek. und dem 38. Rang in der Age - Gruppe M 35 - 39 bei 220 Startenden belohnt wurde.

Pers. Fazit: Super Erlebniss und für einen 2-fachen Familienvater mit 100 % Arbeitspensum ein tolles Ergebniss an meiner ersten WM.

Auch der Empfang meiner Familie mit Freunden und Bekannten war Weltmeisterlich

Besten Dank auch dem ganzen Tempo-Sport olivierbernhard Team für die tolle Unterstützung, Beratung etc.

Mit sportlichem Gruess

Roger Blättler

Donnerstag, 12. November 2009

Auf zu neuen Ufern


Nicht nur, weil ich stets Laufverletzungen habe, auch weil ich gerne neue Reize setze, erhole ich mich gerade von meiner ersten Aquajogging-Stunde. Was auf den ersten Blick nach Training für alte und/oder übergewichtige Frauen aussieht, hat es ganz schön in sich. Tonino Tundo, Triathlet und Läufer sowie zertifizierter Aquajogginglehrer, hat mir das heute eindrücklich gezeigt. Und gleich auch bekehrt. Vorteile? Here we are:
- Technikschulung durch ganz neues Körpergefühl im Wasser
- Zusätzlicher Trainingsreiz
- Ersatz eines oder sogar ein zusätzliches Lauftraining ohne Verletzungsgefahr

Ich werde das in Zukunft regelmässig in mein Training einbauen.
Prädikat: Empfehlenswert.

P.S.: Einführungslektion ist ein MUST!

Montag, 2. November 2009

Auf den Spuren des Gigathlon 2007



Eine kleine Antwort auf den vorherigen Post: Die wirklich seriösen Gigathleten reflektieren zuerst nochmals die alten Strecken bevor sie sich auf Besichtigungstouren begeben. Und lassen sich auch von Schneemassen nicht aufhalten. Ohne Schnee und Kälte käme ja auch kein richtiges Gigathlonfeeling auf, oder? :)

Sonntag, 1. November 2009

Auf den Spuren des Gigathlon 2010







Kaum ist die Strecke bekannt, begeben sich seriöse Gigathleten umgehend auf Rekotour: Ziel des Ausfluges war der Grimmifurggipass, Bike-Etappe des zweiten Tages von Zweisimmen nach Spiez. Also hier der Kurzbeschrieb: Nach Matten im Simmental kommen einige ziemliche Rampen auf Schotterstrassen, alles im Wald. Dann etwas flacher bis zuhinterst ins Färmeltal. Dann folgt der eigentliche Aufstieg zum Pass (oberstes Bild, Sicht von Färmel auf Anstieg). Zuerst ein Feldweg, dann ein eher holpriger Singletrail (unterstes Bild), ab der letzten Alphütte mehr als holprig nochmals ca. 50 Höhenmeter zum Pass (zweitunterstes Bild, kaum fahrbar). Nach der Passhöhe folgt eine zuerst ruppige Abfahrt über Wiesen mit vielen Stufen und Löchern (drittes Bild von oben). Der fahrbare Weg muss schon sehr gut gesucht werden. Nach etwa hundert weiteren Höhenmetern über löchrige Wiesen uns Stufen (zweitoberstes Bild) folgen gut fahrbare Wege und je näher Grimmialp kommt, desto flacher und weniger kiesig wird der Weg. Bis nach Spiez gibts dann einen schönen flowigen aber schmalen Wanderweg. Hoffentlich kann der dann auch befahren werden. Sonst muss man wohl mit der Strasse Vorlieb nehmen. Fazit: Insgesamt eine sehr anspruchsvolle Strecke, praktisch durchgehend fahrbar, aber technisch teilweise anspruchsvoll. Ein gutes Auge für die Ideallinie im Downhill ist gefragt, gute Beine in den steilen Rampen ebenso. Der Pass dürfte wohl jetzt unter einer dicken Schneedecke begraben werden und erst im Frühjahr wieder fahrbar werden. Deshalb hier einige Bilder zur Überbrückung des Winters ;-))

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Nachlese zu Hawaii


Die ersten Erlebnisberichte von Hawaii 2009 kommen in unserer Redaktionsstube an. Hier der Bericht von Pablo (unplugged):

Jetzt ist auch der Hawaii Wettkampf absolviert. Es war für mich ein sehr schwieriges Rennen. Ich hatte mit extremen Schmerzen zu kämpfen und wollte mindestens drei mal aufgeben. Ich bin stolz darüber, dass ich mich überwinden konnte und nach einem sehr langen Tag die Ziellinie erreicht habe. Hier mein Resümee:

Schwimmen: Lief nach ein paar anfängliche Prügeleien nach Plan.

Bike: Nach 3 Minuten habe ich einen Stein erwischt und alle meine Flaschen verloren. Nach 3 Minuten konnte ich wieder losfahren. Zuerst dachte ich, dass ich viel Zeit verloren hatte. Wenn ich nur gewusst hätte was noch kommt. Die erste 2 Stunden liefen sehr mittelmässig. Ich konnte trotz Puls 140 einfach nicht Druck auf die Pedalen kriegen und hoffte, dass sich die Muskeln lösen würden. Leider ist genau das Gegensätzliche passiert. Nach 2.30 habe ich ein starkes Stechen in meinen unteren Rücken gespürt und der Schmerz wurde schnell unerträglich. Es ging so weit, dass ich 2 Mal vom Bike absteigen musste um mehrere Minuten zu dehnen. Zusätzlich fingen meine Oberschenkeln an so fest zu schmerzen, dass ich beim besten Willen nur „ausrollen“ konnte. Bei der zweite Hälfte der Radstrecke fuhr ich mit einem Durchschnittspuls von 115 anstatt der geplanten 145 da die Schmerzen nicht mehr zugelassen haben. Ich wurde sogar von dünnbeinigen Frauen überholt. Sehr deprimierend. Mein Ziel war nur noch in die T2 zu kommen und dann aufzuhören.

Als ich aber in die Wechselzone kam, fand ich es dann trotzdem doof einfach aufzuhören und entschloss mich kurzfristig einen Laufversuch zu machen und zu finishen falls die Schmerzen nicht zu extrem wären. Da die muskuläre Belastung beim Laufen anders ist, konnte ich die ersten 30min noch relativ gut laufen. Ab diesem Zeitpunkt ging dann das Tempo Minute für Minute nach unten. Es war mir aber egal da ich wusste, dass ich irgendwann das Ziel erreichen würde. Ich überquerte schliesslich nach langen 10.23 die Ziellinie in Kona!

Samstag, 10. Oktober 2009

Cervélo immer beliebter


Soeben erschienen: Bike Count Hawaii 2009. Die Velos stehen zurzeit noch in der Wechselzone des Ironman Hawaii in Kona und warten auf ihre Besitzer, welche am Samstagmorgen Lokalzeit aus dem Wasser steigen werden. Doch wir wissen schon jetzt, welche und vor allem wieviele verschiedene Marken dort bereitstehen. Hier die aktuellen Zahlen des Bike Count Hawaii 2009, die wieder und noch mehr als je zuvor deutliche Sieger zeigen: Cervélo, Zipp und Giro. Genau die Marken, auf welche unser Team vertraut.

Velos:

1. Cervélo 462 (Vorjahr: 415)
2. Scott 109 (103)
3. Specialized 93 (66)
4. Felt 92 (89)
5. Trek 90 (103)
6. Kuota 85 (117)
7. Cannondale 68 (68)
8. Orbea 56 (68)
9. Kestrel 54 (35)
10.Quintana Roo 52 (79)

Laufräder:

1. Zipp 1936 (1766)
2. Hed 229 (258)
3. Mavic 165 (158)
4. Xentis 134 (197)

Helme:

1. Giro 288 (330)
2. Louis G. 272 (217)
3. Rudy Project 102 (114)

Freitag, 9. Oktober 2009

Still und heimlich zu Spitzenleistung


Da blicken wir alle nach Hawaii und fiebern mit unseren Teamathleten dem Ironman auf Big Island entgegen und gleichzeitig finisht unser Team Rider Lu Decurtins quasi still und heimlich die Premiere des Ironman in Barcelona (Challenge Serie) als ERSTER seiner Age Group und 41. overall. Dies in sensationellen 9 Std. 22, eine Zeit, die sich mehr als sehen lassen kann! Das ist doch ein toller Motivationsschub für alle! Herzliche Gratulation nachträglich (wie seien entschuldigt: Offizielle Ergebnisse der Challenge Barcelona sind nur sehr sehr schwer zu finden, ist halt nicht Datasport ;-))

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Aloha Hawaii


Von unserer sechsköpfigen Delegation in Hawaii berichtet Reto Brändli über die aktuelle Lage folgendes:

„Simone geht es soweit gut, die Schmerzen vom Velounfall sind zwar nach wie vor gross, aber starten will sie sowieso. Natürlich hat sie ihr Ziel etwas angepasst, finishen steht im Vordergrund. Bei mir soweit alles io, habe aber mit der grossen Hitze (vor allem beim Laufen) zu kämpfen.

Gerd und Pablo sind soweit auch fit, auch Monika haben wir im Training angetroffen und sie scheint ebenfalls bereit zu sein.
Lustige Episode; Chrissie Wellington meinte zu Simone heute im Schwimmtraining „Wow, ich würde auch gerne so schnell wie du schwimmen….“. Antwort von Simone: „Tja, leider ist es ein Triathlon und das Schwimmen im Verhältnis doch recht unwichtig“…J. Die Frau ist echt cool, hat überhaupt keine Starallüren."


Aloha

Hier noch die Startnummern unserer Team Rider in Hawaii (die könnt ihr bei www.ironman.com während dem Rennen beim "Athlete Tracker" eingeben und erhält dann die jeweiligen aktuellen Zwischenzeiten):

Monika Lehmann: 149
Simone Benz: 1767
Reto Brändli: 1373
Patrick Toth: 763
Pablo Erat: 1214
Gerd Scheller: 758

P.S.: Von Ronnie (vgl. Bild oben bei seinem 4. Rang vom Vorjahr) haben wir gehört, dass sein Fitness-Stand nach dem Tief im Sommer dramatisch angestiegen ist und Chris McCormick im gemeinsamen Training in L.A. manchmal nur noch mit Mühe mithalten konnte ;-))