Team Tempo-Sport - exersciences
71 Team Rider mit einem gemeinsamen Ziel: Speed and Emotions

Sonntag, 9. Mai 2010

Langweilig? Nööö, bitte weiter so!




Wieder ein Wochenende vorbei, wieder mit Siegen und Podestplätzen vom Team Tempo-Sport olivierbernhard.
Tatort 1: Graz: Balazs Csöke siegt beim Halbironman in Österreich, dies nach bereits 3 Top-Ten-Klassierungen dieses Jahr bei Halbironman-Wettkämpfen in der ganzen Welt.
Tatort 2: Seeland Classic alias Berner Rundfahrt. Ein zweiter Rang von Christian Magnani und ein dritter Rang von Jürg Hottinger. Und das an einem der grössten Volksradrennen der Schweiz. Bravo, bravissimo. Ergebnisse: http://services.datasport.com/2010/velo/seeland
Tatort 3: Marco Guarino gewinnt das Zeitfahren in Zurzach, trotz vielen Kurven mit einem starken Stundenmittel von über 42km/h. Details: http://www.marcoguarino.com/zurzacher-barz-derby-2010

Wir freuen uns schon auf die nächsten Wochenenden!

Donnerstag, 6. Mai 2010

Feinschliff auf der Skipiste


Aktuell ist das Wetter ja nicht gerade der Triathleten bester Freund... Da ich aber geschäftlich für 3 Tage nach Stockholm flog, war der Trainingsplan so oder so anders als üblich.

Gerade recht kam da der frühe Sonnenaufgang im Norden (ab 4 Uhr ist fertig Sandmännchen!). Da war genug Zeit, um vor dem offiziellen Tagesprogramm noch die Strassen Stockholms und den hoteleigenen Kraftraum / Pool zu malträtieren.

Highlight war der Stockholmer "Hammarby Bakken" - ein Ski-Hügel mitten in der City - perfekt für Hügelläufe (ca. 20% Steigung!), besonders inspirierend die fragenden Blicke der dort grasenden Rehe :)


Gruss
Dani

Mittwoch, 28. April 2010

Ein weiteres erfolgreiches Weekend



Beim Halbironman von Lissabon sorgte Pablo Erat (1. Bild) mit einem von A bis Z gelungenen Wettkampf für das Hightlight des Wochenendes. Er gewann sein Age Group souverän und wurde overall sehr guter 17. Gleichzeitig realisierte Pablo seine persönliche Bestzeit über die Halbironmandistanz mit 4.06, wobei der abschliessende Halbmarathon in 1.21 besonders gut gelang. Also da kündigt sich eine grosse Saison an von Pablo.

Beim Auftaktrennen des Swiss Duathlon Cup 2010 anlässlich des Rheintaler Duathlons belegten mit Ronnie Schildknecht, Marcus Smallbone und Marc Widmer (2. Bild) drei von Tempo-Sport unterstützte Athleten Ränge in den Top 6. Bei dem Rennen über die Sprintdistanz, welches mit über 280 Teilnehmern einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete, konnte sich der dreifache Ironman- und Halfironmansieger Ronnie Schildknecht mit den beiden Nationalkadermitglieder Andy Sutz und Stephan Wenk bereits auf den ersten 4 km entscheidend absetzen. Marcus Smallbone folgte in der Verfolgergruppe rund 30 sec hinter der Spitze. Unser Langdistanzspezialist Marc Widmer konnte die Pace auf der ersten Laufstrecke nicht ganz mithalten, schloss auf dem Rad hingegen wieder auf die Verfolgergruppe auf. Die 17.5 km lange Radstrecke reichte Widmer anschliessend nicht, um die Verfolgergruppe vor dem Wechsel auf den zweiten Lauf zu sprengen, weshalb diese geschlossen in die Wechselzone zurückkehrte. Auf dem zweiten Lauf erreichte Smallbone mit einer hervorragenden zweiten Laufzeit den vierten Platz hinter Schildknecht, Sutz und Wenk. Ronnie Schildknecht sicherte sich den Sieg übrigens mit der besten Radzeit. Auch Marc Widmer konnte die meisten Elite-Athleten der Verfolgergruppe im zweiten Lauf distanzieren und erreichte den guten 6. Rang. Das nächste Swiss Duathlon Cup Rennen findet am 16. Mai 2010 in Zofingen statt. Der Intervall Duathlon bildet zugleich die Duathlon Schweizermeisterschaft. Nach den gestrigen Leistungen darf man gespannt sein, was die Tempo-Sport-Athleten dann zeigen werden.

Rangliste

1. Ronnie Schildknecht 48 min 40 sec
2. Andy Sutz 49 min 34 sec
3. Stephan Wenk 51 min 06 sec
4. Marcus Smallbone 51 min 27 sec
5. Philippe Linder 51 min 53 sec
6. Marc Widmer 52 min 19 sec
7. Jonas Baumann 52 min 46 sec
8. Lukas Baumann 53 min 31 sec
9. Kalim Ghulam 54 min 29 sec
10. Roger Burri 55 min 28 sec

http://www.rheintalduathlon.ch/files/RheintalDuathlon2010_Rangliste.pdf

Sonntag, 18. April 2010

Fulminanter Saisonstart



Während einige Teammitglieder den Rennvelotreff über die Sattelegg fuhren, starteten die anderen am Triathlon Wallisellen. Mit riesigem Erfolg: Kamil van Beijnum, Pablo Erat und Gerd Scheller erkämpften sich allesamt Podestplätze! Kamil wurde overall 4., mit einem Rückstand von 10 Sekunden auf den 3. Rang. Aber auch viele andere Team Rider zeigten bereits eine gute Form! Andy Krähenbühl (erstes Bild) verpasste das Podest nur ganz knapp, Lu Decurtins noch knapper und auch Kai Sikorski und Sascha Hofstetter glänzten mit guten Rangierungen. Marcus Smallbone schliesslich schlug sich beim Profirennen sehr beachtlich. Und noch eine Erfolgsmeldung: Unser Alex Mattmann hat am Mittwoch bereits wieder einen Podestplatz an einem Abendkriterium herausgefahren.

Zu guter Letzt die aktuellen Ergebnisse aus New Orleans: Georges Bürgi belegte den 2. Rang in seiner Age Group (zweites Bild). BRAVO! Und das nach einer hartnäckigen Verletzung, welche ihm ein Lauftraining verunmöglichten. Eine 1.37 auf dem abschliessenden Halbmarathon scheint da gar nicht so schlecht ;-)) Übrigens: Georges fuhr auf seinem Cervélo auch den schnellsten Bikesplit. Last but not least: bei den Pros setzte Balaczs Csöke seine erfolgreiche Saison fort und lief auf dem sehr starken 10. Rang ein.
Hey Jungs und Mädels, so kanns gerne weitergehen!

Mittwoch, 14. April 2010

Skitour auf Chüebodenhorn

Am letzten Sonntag ging ich nochmals auf Skitour. Das Ziel war das Chüebodenhorn (3070 MüM). Abgelaufen sind wir um 05.50 in All'Acqua im Bedrettotal (Airolo-Nufenenpass). Da es noch dunkel war, mussten wir mit Stirnlampe loslaufen. Wir wählten die Aufstiegsroute über All'Acqua - Cap. Piansecco - Gerenpass - Chüebodenhorn. Die Abfahrt war gleich der Aufstiegsroute.Während des Aufstieges war es leicht bewölkt und zum Teil hatte es auch noch Nebel, so wie es die Wetterprognosen vorausgesagt haben. Für 11.00Uhr wurde jedoch besseres Wetter prognostiziert. Das Zeitfenster für das gute Wetter haben wir getroffen und auf dem Gipfel hatten wir sehr gute Bedingungen (windstill und Sonnenschein).

Auf dem Gipfel des Chüebodenhorn (rechts im Hintergrund der Pizzo Rotondo)

Montag, 12. April 2010

Fuerteventura, Las Playitas - Herrlich :)



Mit einigen Tempo-Sport- und weiteren Triathleten verbrachten Reto und ich zwei weitere tolle Trainingswochen mit Olivier Bernhard Coaching auf Fuerteventura im "Las Playitas".

Ein wirklich empfehlenswerter Ort zur Saisonvorbereitung! Der (auch für Grförli wie mich warm genug) geheizte 50m-Pool - mit Bahnen - lässt jedes Sportlerherz vor Freude hüpfen und auch sonst liess das "Playitas" keine Wünsche offen: Vom modernen Kraftraum - für sehr windige Tage mit z.B. bis 9 beaufort wo auch Ben nicht mehr fahren könnte ;)
über Laufstrecken mit 1km-Markierungen, grosszügige moderne Zimmer, ein abwechslungsreiches grosses und erst noch feines Buffet, über eine geniale Rad-Landschaft (inkl. Höhenmeter en masse, es täuscht!!) bis zur Poolbar (wo je nach Disziplin und Müdigkeitszustand ein Espresso oder halt ein Burger mit Pommes nach der Radtour geordert wurden).

Herzlichen Dank an die Coaches und an alle Teilnehmer, es war eine tolle Zeit mit euch :)

Auf ein nächstes Mal, liebe Grüsse d'Simone

Mittwoch, 31. März 2010

Trainieren mit den Alligatoren

Zwei Wochen durften wir die Wärme und das schöne Wetter Floridas geniessen. Natürlich nicht nur zum Vergnügen, sondern um zu trainieren. Mit unseren Freundinnen und einem riesigen Wohnmobil und machten wir uns auf den Weg quer durch Florida. Immer dabei den Neopren, das Rad und die Laufschuhe.


Den Neopren haben wir nicht gerade viele gebraucht. Nicht weil die Gewässer hier sehr warm wären zu dieser Jahreszeit, nein weil auch der Neopren nicht vor Alligatoren schützt. Um ihnen davon zu schwimmen ist die Saison noch zu jung.

Dafür konnten wir einige Kilometer auf dem Rad abspulen und auf warme Bekleidung verzichten. Höhenmeter gab es nicht gerade viel aber die Berge haben wir ja zu Hause. Eindrücklich waren die Fahrten über die Key nach Key West oder die Rundfahrt auf Sanibel Island.


Laufen ist wie immer nicht so eine grosse Sache. Die Stände oder Golfplätze sind ja sehr zahlreich hier in Florida und bieten eine gute Gelegenheit längere Dauerläufe zu unternehmen.

Rundum war es eine sehr gelungene Reise bei der wir nicht nur unsere Form etwas in Schwung gebracht haben sondern auch neben dem Training sehr vieles erlebt haben.

André und Daniel

Montag, 15. März 2010

Hardcore Triathlon in China


Ein Weekend-Ausflug von Pablo Erat

Mit einem Glas JD sitze ich in der Hotelbar und geniesse die Entspannung und Abkühlung nach der Hitzeschlacht in China.
Nach einer furchtbaren Anreise (Unwetter, Verspätungen, verpasster Flug), die 25h gedauert hat, kam ich fix und fertig am Freitag in Haikou an. Nach ein wenig Schlaf und chinesischer Massage war ich am nächsten Tag mindestens psychologisch bereit für den IM China 70.3 (Wett)Kampf. Hier die Zusammenfassung:
Schwimmen: Um 9 Uhr, als wir gestartet sind, ist die Strömung sehr stark geworden. Aufgrund der originellen Routenplanung mussten wir somit knapp 50% der Strecke in starker Gegenströmung schwimmen. Die PROs sind 1 Minute vor den AK-Wellen gestartet. Durch aggressives Slalom-Schwimmen habe ich es geschafft als erster AK aus dem Wasser rauszukommen, aber die meisten PROs waren weg.

Rad: Auf der Radstrecke herrschten orkanähnliche Bedingungen. Auf dem Weg raus blas der Wind so stark ins Gesicht, dass es meistens schwierig war über 33 km/h zu fahren. Mehrere Athleten sind wegen den Windböen gestürzt. Ich hatte kein Sicht-Kontakt zu den PRO’s und hatte so keine Ahnung wie gut oder schlecht ich unterwegs war. Ich habe einfach versucht die ersten 40km immer an der Limite zu fahren und es hat geschmerzt. Kurz vor dem Wendepunkt habe ich leider ein Strassenloch erwischt wodurch eine Speiche gebrochen ist und das Hinterrad einen starken „Achter“ gemacht hat. So war ich gezwungen mit gezogener „Handbremse“ und gebranntem Gummigeruch in der Nase zurück zu fahren. Mit grossem Krafteinsatz konnte ich den Schaden in Grenzen halten. Belinda Granger (die ich vorher überholt hatte) und 3 AKs haben mich im Schluss überholen können.
Laufen: Als ich vom Rad abgestiegen bin, habe ich Simultankrämpfe in beiden Oberschenkeln erlitten. Erst jetzt realisierte ich wie heiss es war und wie viel Salz ich verloren hatte. So fing ich meinen Lauf mit Schmerzen und tiefer Geschwindigkeit an. Zu meinen Erstaunen waren aber die 3 AKs vor mir auch langsam unterwegs. Nach km 5 fingen meine Beine wieder an zu funktionieren und bei km 10 war ich in der AK Führung. Ab jetzt wurde es jedoch nicht einfacher sondern zunehmend schwierig. Die Temperatur stieg auf 36 Grad, es gab an den Stationen kein Eis, und ich hatte niemanden vor mir den ich anvisieren konnte. Ab km 15 fing mein Körper an nachzugeben. Ab diesen Punkt habe ich nie mehr zurück geschaut und nur auf mein eigenes Vorwärtskommen konzentriert. Das Tempo war bei der Hitze zwar sehr langsam aber es ging hauptsächlich darum ohne Zusammenbruch ins Ziel zu kommen.
Der Kampf in chinesischer Hitze wurde schlussendlich mit eine AK-Sieg und Gesamtrang 6 belohnt. Es war verdammt hart aber es hat sich gelohnt.

Pablo

Montag, 8. März 2010

ZKB ZueriLaufCup Winterthur

Das war ja wieder ein Tag. Am Morgen kalt und windig und dann Schnee ab 8.00 Uhr. Bis zum Mittag hatten wir einige Zentimeter Neuschnee im Garten…na super! Trotzdem lockte der ZueriLaufCup etliche Läufer und Läuferinnen nach Winterthur. Aber jetzt, was anziehen? Winterjacke zu heiss, Shirt zu kalt...hmmm, dann nehmen wir doch das Team Tempo Sport Langarm-Radtrikot, ein wenig komischer Schnitt für den Run, aber wenigstens haben mir 2 Personen mit "hopp Tempo Sport, allez" zugejubelt! Die Strecke war sehr selektiv und die ersten 2km ging’s eigentlich nur aufwärts. Ich versuchte von Beginn an vorne mitzulaufen. Also ich nach nicht einmal 3:40min Minuten schon die 1Km Fahne passierte, wusste ich, dass dieses Tempo für mich definitiv zu schnell war, es ging ja immer noch bergauf! Auf den nächsten Kilometern habe ich dann etwas Tempo rausgenommen. Die Verhältnisse waren ziemlich speziell, vielleicht wären Schneeschuhe schneller gewesen?! Ab Kilometer 8 ging es dann nur nach abwärts, aber in einem Höllentempo. Das Foto entstand bei Kilometer 10, ich war völlig am Ende und konnte ich mich gerade noch so mit einer Zeit von 44min 37 Sekunden ins Ziel retten. (Strecke 11km und viele Höhenmeter)

Link zur Rangliste / Link zur ZKB ZueriLaufCup Homepage