Team Tempo-Sport - exersciences
71 Team Rider mit einem gemeinsamen Ziel: Speed and Emotions
71 Team Rider mit einem gemeinsamen Ziel: Speed and Emotions
Donnerstag, 21. Februar 2013
Von Langlaufskis und Velorolle
Viele reisen bereits im Winter zum Training in den Süden. Dass ein Trainingslager für Triathleten auch im Schnee durchaus seinen Reiz hat, zeigt Heidi Bader. Ausgerüstet mit Skatingskis, Schwimmutensilien und Velorolle verbrachte sie eine effiziente Trainingswoche im Engadin.
Hier gehts zum Blog von Heidi:
http://triathlon-emotions.blogspot.ch/
Samstag, 9. Februar 2013
Simmar du ännu eller cyclar du redan?
Sonntag, 20. Januar 2013
Von Rio 2016 über EM-Limite bis Ironman-Finish
Nach den sportlichen Erfolgen des letzten Jahres dürfte es für das Team Tempo-Sport - exersciences schwierig werden, sich noch zu steigern. Doch die Vorzeichen stehen gut: Der Start ins neue Jahr ist nämlich mehr als geglückt: Am traditionellen Team-Kick-off in Thalwil konnte die Teamleitung rund um René Kuster gleich mit mehreren erfreulichen News aufwarten:
- Mit Patrick Rhyner stösst ein aufstrebender Spitzentriathlet zum Team. Sein Ziel: Rio 2016.
- Ein Damen-Strassenteam wird neu in den Farben von Tempo-Sport - exersciences unterwegs sein.
- Neu wird ein Laufteam mit eigenem Hauptsponsor an den Start gehen: Tempo-Sport Mizuno.
Wenn das kein Traumstart ist! "Ich freue mich jedes Jahr noch mehr auf die kommende Saison, das Team ist einfach eine Wucht", sagte René Kuster am Teammeeting aus vollem Herzen. Erfreulich und wohl einmalig ist auch der Mix im neuen Team: Vom Pro-Triathleten mit Ziel Rio 2016 über Top Age Grouper mit Hawaii-Ambitionen oder Läufer mit der Marathon-EM-Limite im Hinterkopf bis zum Ironman-Finish umfasst das Team sehr viele verschiedene Athletinnen und Athleten mit jedem erdenklichen Background und Ziel.
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| Team Tempo-Sport - exersciences 2013 |
Nun, es gibt selbstverständlich noch weitere Neuigkeiten für 2013:
- Das Team umfasst neu 71 Team Rider in den Kategorien Triathlon, Duathlon, Veloteam Granfondo und neu Damen Elite, Mountainbike sowie das neu lancierte Lauf-Team
- Alle bisherigen Sponsoren und Partner unterstützen auch 2013 das Team. Ohne diesen Support wäre es unmöglich, eine solche tolle Mannschaft zusammenzustellen.
- Last but not least: Am Kick-off wurden die Teamrider mit vielen Neuigkeiten der Sponsoren bezüglich ihrer Produkte aufdatiert. Es soll hier nicht alles verraten werden, aber am meisten Aufsehen erregte wohl die detaillierte Erklärung zum neuen Leistungsmesssystem von Rotor. Es ist vorgesehen, dass gleich mehrere Teamathletinnen und - athleten schon in den nächsten Wochen mit diesem System ausgerüstet werden können. Und dies nicht ohne Grund: Das Team ist nämlich bei weitem nicht nur zum Medaillensammeln da, sondern die Team Rider werden durch diverse Lieferanten immer wieder und mit grossem Interesse als sehr wichtige Feedbackquelle für innovative Produkte eingesetzt. Kein Wunder, denn wo sonst finden sich 71 enthusiastische Ausdauersportlerinnen und -sportler auf einem Haufen wieder? Eben!
Hier die Team Rider, welche 2013 neu zum Team gestossen sind:
| Lukas Stähli: Laufteam |
| Beat Burkhard: Laufteam |
| Ruedi Baumann: Sport, Triathlon |
| Urs Hintze: Elite, Veloteam |
| Sven Altermatt: Sport, Triathlon |
| Aurore Brahier: Pro Road Women |
| Jutta Stienen: Pro Road Women |
| Jennifer Sägesser: Pro Road Women |
Selbstverständlich gab es auch auf dieses Jahr wieder einige wenige Abgänge, auch wenn die Fluktuation im Team seit jeher klein ist. Der wichtigste Abgang ist bestimmt derjenige von Simone Brändli. Sie hat die einmalige Chance erhalten, ins Profi-Team von Erdinger Alkoholfrei zu wechseln. Tempo-Sport wird aber weiterhin ihr Partner bleiben und sie mit dem gesamten Velomaterial inkl. Serviceleistungen versorgen. Das gesamte Team wünscht Simone für diese Saison viel Erfolg.
Das Team Tempo-Sport - exersciences ist für 2013 bereit und alle Team Rider sind bis in die Haarspitzen motiviert. Lassen wir es rocken! Die Saison kann kommen!
Sonntag, 13. Januar 2013
Rück- und Ausblick
Nach meiner
Rückkehr von Kona, Hawaii, im Oktober letzten Jahres, arbeitete ich zuerst ein
paar Tage lang den Stapel im Büro ab, bevor ich kurz darauf in der Klinik
Hirslanden auf dem Operationstisch von Dr. Jens Kather, Hüftspezialist, zu
liegen kam. Die Diagnose Hüftinpinchment, Labrumrisse, Zysten und Ganglien,
wurde mir keine zwei Monate vor meiner Abreise nach Hawaii gestellt. Nun war
medizinisch klar, wieso ich die letzten drei Jahre kaum hatte rennen können.
Insofern eine Erleichterung endlich zu wissen, was das Problem ist. Abgesehen
vom Frust, dass man das alles schon vor 3 Jahren hätte feststellen können,
dämpfte auch das Wissen, dass die Lösung eine Operation bedeutete, mit mind. 4
Monaten Reha-Zeit und danach sehr langsamem, geduldigem Laufaufbau gab die
Erleichterung. Ich habe mich letztlich für die OP entschieden und schon als ich
am Morgen danach aufwachte und alle (!) Schmerzen weg waren und dies auch ohne
Schmerzmittel anhielt, atmete ich auf. Ein neues Lebensgefühl, wenn der mit der
Zeit gewohnte Alltagsschmerz wie weggeblasen ist. Dr. Jens Kather fand mich
dann bei der Visite selten im Zimmer, sondern mit den Krücken auf der
Krankenhaustreppe rumhumpelnd. Kopfschüttelnd und mahnend erklärte er mir, was
ich in Zukunft zu tun und v.a. was zu lassen habe. Rundum wurde ich gefragt,
wie ich es denn mit Krücken bzw. ohne Sport aushalten würde. Und ich konnte nur
immer wieder betonen, dass es nur halb so schlimm ist. 3 Jahre voller
Schmerzen, Therapien, eine Odyssee von Arztterminen und Unklarheiten versus 4
Monate brav und geduldig sein (bzw. noch etwas länger)… da bin sogar ich die
Geduld in Person! Den vielen lieben Besuchern ein riesiges Dankeschön! Ihr habt
mir das Nichtstun deutlich versüsst! :)
Die Reha verläuft erfreulich. Ich kann bereits alles wieder machen, voll
belasten und trainieren. Ausser natürlich das Laufen. Dafür habe ich klare
Vorgaben. Aber ich habe gelernt, dass weniger mehr sein kann: Wie ich den
Marathon auf Hawaii noch in 3h22min habe absolvieren können, ist mir ein
Rätsel. Am Tag zuvor und danach, konnte ich keinen einzigen nicht humpelnden
schmerzfreien Schritt machen. Was ich seither bestätigt weiss, ist Folgendes:
mit sehr, sehr (!) wenig Laufpensum (in meiner Saison 2012 absolvierte ich etwa
so viele Trainingskilometer wie teilweise Pro-Athleten pro Woche) kann man sein
Niveau erhalten, wenn man fleissig Alternativtrainings macht (wie etwa
Aquajoggen). Neu habe ich eine weitere Alternative entdeckt: Alter-G-Training.
Dabei handelt es sich um ein Laufband mit Antischwerkraft-Ballon, sozusagen.
Man kann dabei sein Körpergewicht um 80% reduzieren, quasi in der
Schwerelosigkeit laufen und doch die Laufbewegung sauber (sofern konzentriert)
machen. Im Kantonsspital Baden habe ich so eine Alternative gefunden und möchte
sie euch nicht vorenthalten:
http://www.kantonsspitalbaden.ch/baden_d/Medizinische-Dienste/Dokumente-Medizinische-Dienste/Move/AlterG.php
Es ist
sozusagen ein kleiner Geheimtipp, der sich unter Profiathleten bereits
herumgesprochen hat (nur sagt man ja niemandem, dass man verletzt ist, aber wen
ich alles so darauf angetroffen habe… das spricht Bände!)
Weiter habe ich
mit exersciences äusserst kompetente Betreuung im Bereich der
wissenschaftlichen Seite (Knochenflächendichte etc.) und auch im Holmesplace in
Oberrieden kann ich eine optimale Infrastruktur für den Wiederaufbau nutzen. Es
ist wirklich schön, wie viel Unterstützung ich erhalte, herzlichen Dank dafür! Danke
auch ans Tempo-Sport-Team. Ihr habt mich von Anfang an immer unterstützt, egal
ob es gut oder gerade mal weniger gut lief. Ich kann auf tolle 4 Jahre mit euch
zurückblicken, mit euch bin ich „gross geworden“ und dafür bin ich euch sehr
dankbar!
Ein herzliches
Dankeschön gebührt hier auch meiner Trainerin Susanne Buckenlei. Mit ihr habe
ich nicht das Gefühl, mich in einer „Reha-Zeit“ zu befinden und doch die
Sicherheit, dass ich meinem Körper nicht zu früh zu viel abverlange. Dieses
Vertrauen ist goldwert! Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Durchführung
meiner (vorher gesetzten) Saisonplanung 2013 nichts im Wege steht. Die
Operation hat mich kaum zurückgeworfen, im Gegenteil, nun werde ich erst
richtig loslegen können… dosiert, vernünftig und geduldig, aber mit doppelt so
viel Energie wie bisher!!
Liebi Grüessli d'Simone
Donnerstag, 10. Januar 2013
Frauenpower
Für die Saison 2013 wird Tempo-Sport neu auch ein Frauen-Rad-Team unterstützen. Wie es dazu kam, welches die Hintergründe und die Motivation für das Team sind, lest ihr hier:
Die Zusammenarbeit entstand aus einem Gespräch zwischen René Kuster und Jutta Stienen, die in Wädenswil wohnhafte amtierende Schweizer Vizemeisterin im Zeitfahren. Jutta gelangte an Tempo-Sport, um sich über einen neuen Zeitfahrlenker und eine optimierte Zeitfahrposition beraten zu lassen. “Tempo-Sport und der Kontakt zu René Kuster wurden mir von einem Athleten empfohlen. Schlussendlich verbrachte ich einen ganzen Nachmittag mit René, wir verbesserten meine Position auf dem Rad und unterhielten uns über den Radsport und Tempo-Sport’s Engagements mit Athleten aus der Region. René bot mir eine Zusammenarbeit an.” Da der Radsport ein Teamsport ist entwickelte sich die Idee, ein kleines Frauen-Team zu bilden. Dies als ideale Ergänzung zum bereits bestehenden Strassenteam bei den Nicht-Lizenzierten aber vor allem auch als Möglichkeit, an den Rennen von einer Teamstruktur zu profitieren.
Im Damen-Strassenteam dabei sind:
- Jutta Stienen, Wädenswil, Vizeschweizermeisterin Zeitfahren.
- Andrea Büchel, welche sich für Liechtenstein für die 2013 Kleinstaaten-Olympiade qualifiziert hat
- Jennifer Sägesser, ehemalig MTB Nationalmannschaftsmitglied und 11te im Worldcup U23, sie fährt seit 2 Jahren Strasse und war 1. der U23 an der Schweizer Bergmeisterschaft
- Aurore Brahier, Championne Romande 2011 im Zeitfahren.
Alle 4 Fahrerinnen sind berufstätig und üben den Radsport aus Leidenschaft aus.
“Ich bin beeindruckt von den Frauen, wie sie einerseits ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen, und gleichzeitig auf hohem Niveau den Radsport ausüben. Ich hatte über Jutta Stienen’s Exploit an ihrer ersten Schweizermeisterschaft-Teilnahme gelesen und ich habe darauf gewartet, dass sie in unserem Shop auftaucht”, sagt René Kuster schmunzelnd. Die Bereitschaft von Tempo-Sport, Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen und zu fördern ist seit jeher gross. “Für uns ist es einfach super. Der Frauen-Radsport erhält nicht viel Aufmerksamkeit, geschweige denn Unterstützung. René’s Enthusiasmus und Grosszügigkeit sind einmalig, und wir freuen uns sehr, dass wir nun als die “Tempo Girls” hoffentlich viele gute Platzierungen erkämpfen können. Die Motivation ist riesig”, so die Frauen.
Der Rennkalender für 2013 steht. Nebst den Schweizer Rennen planen die Vier auch Renneinsätze in den Nachbarländern. “Wir gehen das Ganze einfach mal an und sehen, was sich daraus entwickeln kann. Vier Fahrerinnen sind eigentlich nicht genug für ein Team, aber es ist eine gute Zahl, um ein Team zu starten und die Übersicht zu haben, ohne sich finanziell oder leistungsmässig unter Druck zu setzen,” sind sich alle Involvierten einig.
Das Team Tempo-Sport - exersciences ist als nationales Frauen-Team gemeldet und fährt mit einer Elite-Lizenz. Zur Zeit weilen die vier Frauen auf Fuerteventura im Trainingslager, um sich auf die kommende Saision vorzubereiten. Am 2. März geht’s los mit den Winterrennen in Brütten. Mehr Informationen werden laufend auf dem Team-Blog zu finden sein.
Die Zusammenarbeit entstand aus einem Gespräch zwischen René Kuster und Jutta Stienen, die in Wädenswil wohnhafte amtierende Schweizer Vizemeisterin im Zeitfahren. Jutta gelangte an Tempo-Sport, um sich über einen neuen Zeitfahrlenker und eine optimierte Zeitfahrposition beraten zu lassen. “Tempo-Sport und der Kontakt zu René Kuster wurden mir von einem Athleten empfohlen. Schlussendlich verbrachte ich einen ganzen Nachmittag mit René, wir verbesserten meine Position auf dem Rad und unterhielten uns über den Radsport und Tempo-Sport’s Engagements mit Athleten aus der Region. René bot mir eine Zusammenarbeit an.” Da der Radsport ein Teamsport ist entwickelte sich die Idee, ein kleines Frauen-Team zu bilden. Dies als ideale Ergänzung zum bereits bestehenden Strassenteam bei den Nicht-Lizenzierten aber vor allem auch als Möglichkeit, an den Rennen von einer Teamstruktur zu profitieren.
Im Damen-Strassenteam dabei sind:
- Jutta Stienen, Wädenswil, Vizeschweizermeisterin Zeitfahren.
- Andrea Büchel, welche sich für Liechtenstein für die 2013 Kleinstaaten-Olympiade qualifiziert hat
- Jennifer Sägesser, ehemalig MTB Nationalmannschaftsmitglied und 11te im Worldcup U23, sie fährt seit 2 Jahren Strasse und war 1. der U23 an der Schweizer Bergmeisterschaft
- Aurore Brahier, Championne Romande 2011 im Zeitfahren.
Alle 4 Fahrerinnen sind berufstätig und üben den Radsport aus Leidenschaft aus.
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| Jutta Stienen, Jennifer Sägesser, Andrea Büchel, Aurore Brahier (vlnr): Ab diesem Jahr in den Trikots von Tempo-Sport - exersciences unterwegs. |
“Ich bin beeindruckt von den Frauen, wie sie einerseits ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen, und gleichzeitig auf hohem Niveau den Radsport ausüben. Ich hatte über Jutta Stienen’s Exploit an ihrer ersten Schweizermeisterschaft-Teilnahme gelesen und ich habe darauf gewartet, dass sie in unserem Shop auftaucht”, sagt René Kuster schmunzelnd. Die Bereitschaft von Tempo-Sport, Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen und zu fördern ist seit jeher gross. “Für uns ist es einfach super. Der Frauen-Radsport erhält nicht viel Aufmerksamkeit, geschweige denn Unterstützung. René’s Enthusiasmus und Grosszügigkeit sind einmalig, und wir freuen uns sehr, dass wir nun als die “Tempo Girls” hoffentlich viele gute Platzierungen erkämpfen können. Die Motivation ist riesig”, so die Frauen.
Der Rennkalender für 2013 steht. Nebst den Schweizer Rennen planen die Vier auch Renneinsätze in den Nachbarländern. “Wir gehen das Ganze einfach mal an und sehen, was sich daraus entwickeln kann. Vier Fahrerinnen sind eigentlich nicht genug für ein Team, aber es ist eine gute Zahl, um ein Team zu starten und die Übersicht zu haben, ohne sich finanziell oder leistungsmässig unter Druck zu setzen,” sind sich alle Involvierten einig.
Das Team Tempo-Sport - exersciences ist als nationales Frauen-Team gemeldet und fährt mit einer Elite-Lizenz. Zur Zeit weilen die vier Frauen auf Fuerteventura im Trainingslager, um sich auf die kommende Saision vorzubereiten. Am 2. März geht’s los mit den Winterrennen in Brütten. Mehr Informationen werden laufend auf dem Team-Blog zu finden sein.
Mittwoch, 2. Januar 2013
Ein etwas anderes Silvester
In der ersten Sekunde des Jahres 2013 wurde in Schlieren/ZH der
Neujahrsmarathon gestartet. Mein Ziel war klar: eine neue Bestzeit
laufen und mich mit etwas Glück aufs Podium schmuggeln. Ich startete
schnell mit einer Pace on 4:40 min pro Kilometer. Nach der ersten Runde
von 7 (6km) lag ich auf Position 3 im Frauenfeld. Aber bereits nach der
zweiten fühlte ich mich nicht mehr gut. Meine Beine fühlten sich schon
schwer an und ich hatte Mühe, das Tempo zu halten. Nach 18km überlegte
ich mir ernsthaft, das Rennen an dieser Stelle zu beenden, aber ein DNF
ist ja nie eine echte Option. Also kämpfte ich weiter, noch hielt ich
mich auf Rang 4. Bei Kilometer 30 begannen meine Muskeln zu krampfen.
Die letzten 12 Kilometer waren sehr schmerzhaft und endlos lang. Die
kurzen zwei Meter Anstiege zu den Brücken musste ich jeweils gehend
zurücklegen. Auf der letzten Runde verlor ich einige Positionen. 200m
vor der Ziellinie wurde ich wiederum überholt, doch diesmal gab ich
nicht nach, kämpfte und gewann mit einer halben Sekunde den Zielsprint.
So beendete ich das Rennen als 6. Frau in einer Zeit von 3:35, was zwar
eine neue Bestzeit für mich darstellt, allerdings nicht ganz diejenige,
dich mir vorgeschwebt war.
Was waren die Gründe, dass ich meine eigenen Erwartungen nicht erfüllen konnte? Vielleicht die Erkältung, unter der ich in der Woche vor dem Rennen litt, vielleicht das fehlende Training in der Vorbereitung wegen zuviel Arbeit, vielleicht das zu hohe Tempo zu Beginn des Rennens aufgrund meiner Fehleinschätzung der eigenen Fitness oder doch nur die ungewohnte Rennzeit mitten in der Nacht. Es war jedenfalls eins meiner schmerzhaftesten Rennen und der Muskelkater ist schlimmer als nach jedem meiner Ironmans oder Gigathlons. Die Stimmung am Start war aber so unglaublich, dass ich nächstes Jahr definitiv wieder starten werde. I´m smashed! Happy new year!
Was waren die Gründe, dass ich meine eigenen Erwartungen nicht erfüllen konnte? Vielleicht die Erkältung, unter der ich in der Woche vor dem Rennen litt, vielleicht das fehlende Training in der Vorbereitung wegen zuviel Arbeit, vielleicht das zu hohe Tempo zu Beginn des Rennens aufgrund meiner Fehleinschätzung der eigenen Fitness oder doch nur die ungewohnte Rennzeit mitten in der Nacht. Es war jedenfalls eins meiner schmerzhaftesten Rennen und der Muskelkater ist schlimmer als nach jedem meiner Ironmans oder Gigathlons. Die Stimmung am Start war aber so unglaublich, dass ich nächstes Jahr definitiv wieder starten werde. I´m smashed! Happy new year!
Freitag, 21. Dezember 2012
Medaillensammler
Team Tempo-Sport – exersciences
stand 2012 über 200 Mal auf dem Podest
Thalwil, 21.12.2012. Die Athletinnen und –athleten des Thalwiler Team Tempo-Sport – exersciences sorgten dieses Jahr für die erfolgreichste Saison seit Bestehen. Mit 27 Siegen und 40 Podestplätzen overall und über 70 Siegen und 80 Podestplätzen in den Age Groups schloss das Team so erfolgreich wie noch nie eine Saison ab. Die Team Rider haben zudem einen Weltmeister-, zwei Europameister-, einen Vizeeuropameister und zwei Vizeschweizermeistertitel errungen.
Mittendrin statt nur dabei
Sportlich gesehen hat das Team dieses Jahr gleich mehrere grosse Ziele erreicht. Die Pro-Triathletin Simone Brändli blickt auf ihre bisher erfolgreichste Saison zurück. Sie lag Mitte Jahr auf dem 12. Rang der Weltrangliste. Nach ihrem Sieg am Ironman Cozumel vom letzten November erreichte sie 2012 am Ironman Südafrika den zweiten und am Ironman Switzerland in Zürich den dritten Rang. Mit den Rängen 3, 6 und 8 an Halbironman-Rennen etablierte sie sich auch auf dieser Distanz in der Weltspitze. Am Ironman Hawaii konnte sie als Saisonabschluss mit ihrem 20. Rang zufrieden sein. Die Xterra-Athletin Renata Bucher ihrerseits dominierte die Weltserie Anfang Saison mit drei Siegen hintereinander. Nach einer kurzen Baisse fand sie mit weiteren Podestplätzen und einem Sieg auf die Erfolgsstrasse zurück. Aufgrund einer Verletzung konnte sie an den Weltmeisterschaften auf Maui nicht ganz vorne mithalten, aber schlug sich mit dem 7. Rang mehr als achtbar. Marc Widmer, unser erfahrene Duathlon-Pro, glänzte vor allem mit Top-Ten-Platzierungen in der internationalen Powerman-Serie und mehreren Podestplätzen an weiteren Wettkämpfen im In- und Ausland. Auch wenn es an den Weltmeisterschaften in Zofingen nicht optimal lief, darf auch er auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken.
Age Group Athleten starteten durch
Auch die Age-Group-Athletinnen und –Athleten sorgten für Aufsehen. Georges Bürgi wurde im Frühsommer Europameister auf der olympischen Triathlondistanz, Lucia Thalmann sicherte sich den Europameistertitel auf der Ironmandistanz mit einer aussergewöhnlichen Leistung am Ironman Frankfurt. Pablo Erat konnte sich den Vizeeuropameistertitel auf der halben Ironmandistanz erkämpfen, nachdem er bereits vorher schon diverse Podestplätze an internationalen Rennen der Ironmanserie erreicht hatte. Andy Krähenbühl schliesslich wurde Vizeschweizermeister auf der Sprintdistanz im Triathlon sowie im Duathlon. Barbara Schwarz sorgte kurz nach ihrem Podestplatz am Ironman Regensburg am diesjährigen Gigathlon für eine Fast-Sensation. Nur ganz knapp musste sie sich geschlagen geben und beendete den wohl härtesten Gigathlon, den es je gab, auf dem unglaublich starken zweiten Rang. Christine Heidemann verblüffte an den Weltmeisterschaften auf der Halbironman-Distanz in Las Vegas mit einem klaren Sieg und dem Weltmeistertitel in ihrer Altersklasse. Sie doppelte einige Wochen später mit einem phänomenalen Sieg als schnellste Amateurfrau am Ironman Florida nach und sicherte sich so die vorzeitige Qualifikation für Hawaii 2013. Auch viele weitere Age Group Athletinnen und Athleten zeigten, was in ihnen steckt. Aber noch viel wichtiger als alle tollen Ergebnisse waren das Engagement und die Passion, mit welcher die Team Rider in dieser Saison unterwegs waren. Ganz grosses Kino und beste Werbung für den tollen Triathlon- und Duathlonsport.
Veloteam gut etabliert
Das auf diese Saison neu aufgestellte Veloteam konnte sich in der auf hohem Niveau fahrenden Hobby-Szene überraschend schnell etablieren. In den wichtigen Eintagesrennen sowie an der Schweizermeisterschaft Strasse und Zeitfahren (Kategorie Masters) schauten diverse Podestplätze heraus. Im August trumpfte das Team dann gross auf: Zuerst erreichte Carlos Cuenca an der prestigeträchtigen Zürimetzgete (Volksmetzgete) den 3. Rang. Kurz danach folgte dann der eigentliche Saisonhöhepunkt: Am „Haute Route“, welches in sieben Etappen von Genf nach Nizza führt und als härtestes Etappenrennen für Amateure gilt, gab es gleich mehrere Spitzenplätze: Marianne Kern wurde overall überraschende Dritte, Marcel Kamm overall sehr guter Achter und das Team fuhr nach sieben harten Alpenetappen auf dem dritten Gesamtrang ins Ziel an der Promenade des Anglais. Die Mountainbiker ihrerseits fuhren in diversen Eintagesrennen jeweils in die Top-Twenty-Plätze. Auch hier hat sich das Team in der Szene etabliert.
Zukunftspläne
Das Team Tempo-Sport – exersciences wird auch in der Saison 2013 wieder am Start von zahlreichen Rennen im In- und Ausland stehen. „Für die nächste Saison haben wir einige spannende Neuerungen und Änderungen im Team geplant. Diese werden wir spätestens Ende Januar 2013 im Detail kommunizieren“, freut sich Teamleiter Kuster schon sichtlich auf das neue Jahr.
Bildgalerie zur Saison 2012: HIER klicken
Thalwil, 21.12.2012. Die Athletinnen und –athleten des Thalwiler Team Tempo-Sport – exersciences sorgten dieses Jahr für die erfolgreichste Saison seit Bestehen. Mit 27 Siegen und 40 Podestplätzen overall und über 70 Siegen und 80 Podestplätzen in den Age Groups schloss das Team so erfolgreich wie noch nie eine Saison ab. Die Team Rider haben zudem einen Weltmeister-, zwei Europameister-, einen Vizeeuropameister und zwei Vizeschweizermeistertitel errungen.
In
der Triathlon- und Veloszene kam dieses Jahr kaum jemand am Team
Tempo-Sport – exersciences vorbei. Die Teamfahrerinnen und Teamfahrer
avancierten dieses Jahr zu regelrechten Medaillensammlern. Aber nicht nur die
insgesamt rekordverdächtigen rund 300 (!) Top-Ten-Platzierungen von
Teamathletinnen und –athleten zwischen Januar und Dezember 2012 sprechen eine
deutliche Sprache. Auch die grosse Präsenz auf den Wettkampfplätzen im In- und
Ausland ist eindrücklich. „Wir sind unglaublich stolz auf unser Team, das
dieses Jahr einen noch höheren Bekanntheitsgrad erreicht hat“, zieht der
Teamleiter und Mitbesitzer von Tempo-Sport, René Kuster, ein Fazit der Saison.
Daran musste sich die Konkurrenz gewöhnen: Team Tempo-Sport - exersciences auf dem Podest (Bild vom Haute Route in Nizza)
Mittendrin statt nur dabei
Sportlich gesehen hat das Team dieses Jahr gleich mehrere grosse Ziele erreicht. Die Pro-Triathletin Simone Brändli blickt auf ihre bisher erfolgreichste Saison zurück. Sie lag Mitte Jahr auf dem 12. Rang der Weltrangliste. Nach ihrem Sieg am Ironman Cozumel vom letzten November erreichte sie 2012 am Ironman Südafrika den zweiten und am Ironman Switzerland in Zürich den dritten Rang. Mit den Rängen 3, 6 und 8 an Halbironman-Rennen etablierte sie sich auch auf dieser Distanz in der Weltspitze. Am Ironman Hawaii konnte sie als Saisonabschluss mit ihrem 20. Rang zufrieden sein. Die Xterra-Athletin Renata Bucher ihrerseits dominierte die Weltserie Anfang Saison mit drei Siegen hintereinander. Nach einer kurzen Baisse fand sie mit weiteren Podestplätzen und einem Sieg auf die Erfolgsstrasse zurück. Aufgrund einer Verletzung konnte sie an den Weltmeisterschaften auf Maui nicht ganz vorne mithalten, aber schlug sich mit dem 7. Rang mehr als achtbar. Marc Widmer, unser erfahrene Duathlon-Pro, glänzte vor allem mit Top-Ten-Platzierungen in der internationalen Powerman-Serie und mehreren Podestplätzen an weiteren Wettkämpfen im In- und Ausland. Auch wenn es an den Weltmeisterschaften in Zofingen nicht optimal lief, darf auch er auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken.
Renata Bucher überzeugte mit Top-Ergebnissen
Auch die Age-Group-Athletinnen und –Athleten sorgten für Aufsehen. Georges Bürgi wurde im Frühsommer Europameister auf der olympischen Triathlondistanz, Lucia Thalmann sicherte sich den Europameistertitel auf der Ironmandistanz mit einer aussergewöhnlichen Leistung am Ironman Frankfurt. Pablo Erat konnte sich den Vizeeuropameistertitel auf der halben Ironmandistanz erkämpfen, nachdem er bereits vorher schon diverse Podestplätze an internationalen Rennen der Ironmanserie erreicht hatte. Andy Krähenbühl schliesslich wurde Vizeschweizermeister auf der Sprintdistanz im Triathlon sowie im Duathlon. Barbara Schwarz sorgte kurz nach ihrem Podestplatz am Ironman Regensburg am diesjährigen Gigathlon für eine Fast-Sensation. Nur ganz knapp musste sie sich geschlagen geben und beendete den wohl härtesten Gigathlon, den es je gab, auf dem unglaublich starken zweiten Rang. Christine Heidemann verblüffte an den Weltmeisterschaften auf der Halbironman-Distanz in Las Vegas mit einem klaren Sieg und dem Weltmeistertitel in ihrer Altersklasse. Sie doppelte einige Wochen später mit einem phänomenalen Sieg als schnellste Amateurfrau am Ironman Florida nach und sicherte sich so die vorzeitige Qualifikation für Hawaii 2013. Auch viele weitere Age Group Athletinnen und Athleten zeigten, was in ihnen steckt. Aber noch viel wichtiger als alle tollen Ergebnisse waren das Engagement und die Passion, mit welcher die Team Rider in dieser Saison unterwegs waren. Ganz grosses Kino und beste Werbung für den tollen Triathlon- und Duathlonsport.
Saisonhöhepunkt für einige Teamathleten: Ironman Hawaii
Veloteam gut etabliert
Das auf diese Saison neu aufgestellte Veloteam konnte sich in der auf hohem Niveau fahrenden Hobby-Szene überraschend schnell etablieren. In den wichtigen Eintagesrennen sowie an der Schweizermeisterschaft Strasse und Zeitfahren (Kategorie Masters) schauten diverse Podestplätze heraus. Im August trumpfte das Team dann gross auf: Zuerst erreichte Carlos Cuenca an der prestigeträchtigen Zürimetzgete (Volksmetzgete) den 3. Rang. Kurz danach folgte dann der eigentliche Saisonhöhepunkt: Am „Haute Route“, welches in sieben Etappen von Genf nach Nizza führt und als härtestes Etappenrennen für Amateure gilt, gab es gleich mehrere Spitzenplätze: Marianne Kern wurde overall überraschende Dritte, Marcel Kamm overall sehr guter Achter und das Team fuhr nach sieben harten Alpenetappen auf dem dritten Gesamtrang ins Ziel an der Promenade des Anglais. Die Mountainbiker ihrerseits fuhren in diversen Eintagesrennen jeweils in die Top-Twenty-Plätze. Auch hier hat sich das Team in der Szene etabliert.
Carlos Cuenca war 2012 einer der konstanten Podestfahrer
Zukunftspläne
Das Team Tempo-Sport – exersciences wird auch in der Saison 2013 wieder am Start von zahlreichen Rennen im In- und Ausland stehen. „Für die nächste Saison haben wir einige spannende Neuerungen und Änderungen im Team geplant. Diese werden wir spätestens Ende Januar 2013 im Detail kommunizieren“, freut sich Teamleiter Kuster schon sichtlich auf das neue Jahr.
Bildgalerie zur Saison 2012: HIER klicken
Sonntag, 4. November 2012
Saisonstart geglückt!
Während einiger der Teamathleten ihre Saison 2012 mit dem IM Florida dieses Wochenende beendet haben (bravo!!), habe ich heute meine Saison 2013 gestartet. Seit dem IM Wales sind sieben Wochen vergangen, in denen ich wenig bis gar nicht trainiert habe. Von meinem heutigen Start am Wallisellerlauf erwartet ich also nicht all zu viel. Aber um wieder in Schwung zu kommen nach der Saisonpause, schienen mir die welligen 9.5 km bestens geeignet. Die beiden Runden in und um Wallisellen hatten es in sich und vor allem der Rebberg stellte sich zweimal als herber Rhythmusbrecher in den Weg. Ich litt mehr oder weniger über die gesamte Strecke, aber für den dritten Rang in meiner Kategorie und dem 9. Overallrang der Frauen lohnte sich dies allemal. Insbesondere der gewonnene Geschenkkorb mit Wein, Pralinen und weiteren Leckereien lassen das Ganze im Nachhinein viel angenehmer erscheinen! Auch ohne vorhandene Form lässt es sich mit sturem Kopf recht schnell rennen. Der Saisoneinstieg ist jedenfalls geglückt. Am Dienstag heisst es nun nochmals schnell sein und Gigathlonstartplatz ergattern!
Dienstag, 9. Oktober 2012
Die Schweizer Profis in Hawaii: Eine Einschätzung
Unsere Teamathletin Simone Brändli hat bekanntlich die Qualifikation als Pro für Hawaii geschafft. Wie stark sie und die anderen Schweizer Profis einzuschätzen sind für den 13. Oktober verrät unser Fachmann Dani Hofstetter.
Ronnie Schildknecht
Mike Aigroz
Mike Aigroz
ist in seinem fünften Jahr als Langdistanz-Triathlet „en pleine forme“! Ein
Sieg auf der Ironman-Distanz fehlt Aigroz noch, aber mit seinem 6. Rang in Kona
2011 und den diesjährigen 3. Plätzen beim Ironman Südafrika und an der
Challenge Roth (in 8h08min!) hat er definitiv unter Beweis gestellt, dass er in
der Weltspitze angekommen ist. Zur Vorbereitung war Mike Aigroz einen Monat auf
Maui; er meldet: Wettkampfgewicht erreicht, Zuversicht gross!
Unser Tipp:
Top 15
Ronnie Schildknecht
Das DNF auf
Hawaii 2011 war für Ronnie eine herbe Enttäuschung. Er wollte zu viel und die
Aufholjagd liess seinen Motor hochgehen. Dass „I-Ron“ sein Handwerk beherrscht,
zeigte sein Sieg am Ironman Florida - nur 1 Monat nach Hawaii war er der erste
Sub-8-Ironman auf dem amerikanischen Kontinent.
2012 hatte
Licht und Schatten: dem DNF am 70.3 in Rapperswil (Wadenkrämpfe) liess Ronnie
den 6. Ironman Switzerland-Sieg in Serie folgen. Zur unmittelbaren
Hawaii-Vorbereitung fuhr Ronnie Schildknecht zusammen mit dem 2-fachen
Hawaii-Sieger Chris McCormack in die Höhe von Sedona (Arizona). Angeblich mit
dem Resultat, dass seine Form reif ist, um sein bestes Hawaii-Resultat, den 4.
Rang von 2008, zu toppen.
Unser Tipp: Top 10
Mike Schifferle
Vielstarter
Schifferle wird in Kona seinen 7. Ironman 2012 in Angriff nehmen. Sein bestes
Resultat gelang ihm diesen Juni mit einem 3. Rang am Ironman Regensburg.
Schifferle besticht durch die vielen Starts und seine ausgeglichene Leistung,
die ihn meist in die Top-10 oder Top-15 trägt. In Hawaii wird er aber kein Wort
mitreden können.
Unser Tip: Top 30
Caroline
Steffen
Xenas
Bilanz 2012 ist beinahe lupenrein: 3. Rang in Abu Dhabi, Sieg am Ironman
Melbourne in der Traumzeit von 8h34‘, Sieg in Koh Samui, 2. Platz in Rapperswil
(hinter der späteren Olympiasiegerin Spirig), Sieg und Titelverteidigung am
Ironman Germany, Weltmeisterin ITU auf der Langdistanz in Spanien. Da fehlt
eigentlich nur noch ein Titel… Ihr Abschneiden auf Hawaii war immer mit einem
Ausrufezeichen versehen, aber noch nie mit dem Siegerkranz. Wenn Sie 2012 die
akribischen Taktikanweisungen von Coach Brett Sutton befolgt, wird sie sich
genau diesen holen.
Unser Tipp: Ironman World Champion 2012
Simon Brändli
Simones
2012 nahm bereits im November so richtig Fahrt auf: Mit viel Biss und noch mehr
Herz erkämpfte sie sich in Cozumel (Mexico) ihren ersten Ironman Sieg. Das war
der Lohn für all die Therapiestunden und Schmerzen, die sie beim Laufen immer
wieder quälen. Nach soliden Halfironman-Resultaten in St. Pölten und Rapperswil
gelang ihr mit dem dritten Rang am Ironman Switzerland ein weiterer Effort.
Wenn der Körper hält, hat die Spitzenschwimmerin das Potential, um zu Beginn vorne
mitzumischen – in der Endabrechnung wird es ihr wohl nicht nach ganz vorne
reichen.
Unsere
Tipp: Top 20
Natascha Badmann
Die
Ironlady Natascha Badmann braucht man nicht mehr gross vorzustellen. Nach einer
langen Durststrecke, gezeichnet durch die Verletzung vom Radsturz in Kona 2007
und mit 46 Jahren auch nicht mehr die Jüngste, zeigen 2011/ 2012 wieder etwas
Aufwärtstendenz. Mit der heutigen Generation von Siegesanwärterinnen kann
Badmann nicht mehr mithalten, dazu ist sie zu wenig komplett. Ihre Erfahrung
wird aber viel Wert sein im zermürbenden Kampf durch die Lavafelder.
Unser Tipp:
Top 20
Für
Tempo-Sport: Dani Hofstetter
Samstag, 22. September 2012
Ironman Wales: 2. Rang!
Letztes Wochenende fand bereits zum zweiten Mal der Ironman Wales statt. Er wartete mit einer sehr harten Velostrecke und einem hügligen Marathon als Dessert auf. Ganz zuvorderst konnte die Schweizer Profifrau Regula Rohrbach den Titel des Ironman Champion nach Hause bringen. Ich selbst erkämpfte an einem langen und harten Tag den 2. Rang in meiner Age Group. Der ausführliche Bericht findet sich hier (in Englisch).
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